Der Kontrabass

von Patrick Süskind

In dem Stück „Der Kontrabass“ von Patrick Süskind schlüpft Klaus Peter Fischer, unter der Regie von Manfred Laudan und Birte Giesel, in die Rolle eines gescheiterten Musikers.

 

Erleben Sie den tristen Nachmittag eines Mannes, allein in seinem schallisolierten Zimmer mit ein paar Bier und seinem Kontrabass.    Der namenlose Antiheld, im Orchester der Staatsoper auf Lebenszeit verbeamtet, begegnet seiner Einsamkeit. Dazu verflucht, mit dem größten aller Streichinstrumente zu leben und zu arbeiten, sucht er die Schuld seines Scheiterns bei diesem ach so sperrigen und doch unverzichtbarsten aller Orchesterinstrumente, dem Kontrabass.

Im Leben eines Kontrabassisten ist das Instrument Freund wie Feind und irgendwie auch Verhinderer eines eigenbestimmten Weges.       Die Komödie um den biederen Orchesterbeamten entpuppt sich im Verlauf des unterhaltsam sarkastischen Vortrages über die völlig unterschätzte Bedeutung des Instrumentes als der Blues eines zu kurz Gekommenen. Sein wortreicher Schrei nach Anerkennung und Liebe verdichtet sich schließlich zur Vision der Eroberung der unerwidert chancenlosen Liebe zur Sopranistin Sarah aus dem Orchestergraben heraus.

Der Kontrabass ist der tragisch-komische Monolog eines Musikers und war lange Zeit das meistgespielte Stück an deutschen Bühnen.. Eine ebenso tiefsinnige wie humorige Betrachtung über die Höhen und Tiefen der menschlichen Seele, bei der der Autor sein ganzes Können zeigt. Genauso übrigens wie der Schauspieler. Ein-Mann-Stücke gehören zu den größten künstlerischen Herausforderungen des Metiers.


Es spielt: 

 

Klaus Peter Fischer

 

Regie:

Manfred Laudan und Birte Giesel

 

Wir zeigen Ihnen diesen Einakter, der seit seiner Premiere im Jahr 1981 an etlichen deutschen Bühnen gefeiert wurde, an folgenden Terminen  im Bürger- und Kultursaal (BKS)

 

14. / 15. Oktober 2017

20. / 21. Oktober 2017



Eintritt: € 10,-

Schüler & Studenten € 5,-

Saalöffnung ½ Stunde vor Vorstellungsbeginn. Sie haben freie Platzwahl.